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Offener Kanal Dortmund

In Dortmund wurde der zweite Offene Kanal Deutschlands am 1. Juni 1985 im Rahmen eines Kabelpilotprojekts eröffnet. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) übernahm an Anfang noch eine Funktion als Träger, jedoch wurde schon im März 1988 der Verein „Offener Kanal Dortmund e. V.“ gegründet, der die Trägerschaft übernahm.

1998 hatte der Offene Kanal Dortmund rund zweitausend eingetragene Nutzer und einen Etat von DM 450.000,-- zur Verfügung, wovon die Landesmedienanstalt (aus dem zweckgewidmeten Anteil an der Rundfunkgebühr) 70 Prozent finanzierte.

Charakteristisch für den Offenen Kanal in Dortmund wurde schon sehr früh seine Rolle als Katalysator, der zahlreiche relevante öffentliche Institutionen motivierte, als Multiplikatoren Medienwerkstätten einzurichten.

So wurden Volkshochschule Dortmund, das Medienzentrum im Dietrich-Keuning-Haus (Träger ist die Stadt Dortmund), die Evangelische Medienwerkstatt, die Katholische Medienwerkstatt, die Videowerkstatt im Jugendamt und die Medienwerkstatt des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes initiiert durch den Offener Kanal Dortmund, aktiv.

Der Offene Kanal Dortmund war im August 1995 der erste Offene Kanal in Deutschland, der eine eigene Homepage unter der Adresse www.ins.de/offener-kanal-dortmund/ ins Internet stellte.

Hierbei wurde der Offene Kanal Dortmund durch die Firma INS in Castrop-Rauxel gesponsort und auch tatkräftig und mit Fachwissen unterstützt. Für INS war diese Unterstützung ein willkommenes Experiment, da INS hierbei erneut als praktisch erstes Unternehmen in Deutschland Neuland betrat in dem INS an der Verschmelzung des damals noch neuen Mediums Internet mit den im Vergleich "klassischen" Medien Fernsehen arbeitete.

Die dabei gemachten Erfahrungen konnten INS einbringen, als nicht viel später der Offener Kanal Hamm ebenfalls mit einer eigenen Homepage unterstützt von INS ins Internet ging.

Die Adresse des Offener Kanal Dortmund zählte zu den attraktivsten und informativsten Websites der deutschen Offenen Kanäle.

Seit dem April 2004 ist der Offener Kanal Dortmund unter dem Dach von "floriantv",
dem Programm des von der Landesanstalt für Medien NRW geförderten "Ausbildungs-
und Erprobungskanals NRW". Zusammen mit "do1", der Fernseh-Ausbildungsredaktion des Instituts für Journalistik an der Universität Dortmund.